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Eichhörnchen

Eichhörnchen

Eichhörnchen
Sciurus vulgaris

Kopf-Rumpf-Länge: 20-23 cm
Schwanzlänge: 15-20 cm
Gewicht: 300-400 g
Unverwechselbar.
Mischwälder mit älterem Baumbestand, auch größere Gärten, Parks und Friedhöfe.
Dank der verschiedenen Farbvarianten von Hell- über Rot- bis Schwarzbraun, die durchaus nebeneinander vorkommen können, vermögen manche Parkbesucher ihre oft handzahmen Tiere individuell zu unterscheiden. Die markanten Ohrbüschel trägt das Eichhörnchen nur im Winter. Dann ist auch der Schwanz am buschigsten. Er wird um den Körper gelegt, wenn sich die Eichhörnchen zur Winterruhe in ihre 20-40 cm großen Kobel zurückziehen und sich dann bei Eis und Schnee tagelang nicht blicken lassen. Im übrigen dient der Schwanz als Steuer, wenn sie stammauf- und stammabwärts sausen und in hohem Sprung von einem Baum zum nächsten wechseln. Daß das Eichhörnchen neben Baumsamen und Früchten, Pilzen und Insekten gelegentlich auch Vogeleier und Jungvögel verzehrt, müssen die Naturfreunde ihm nun einmal nachsehen. Übrigens frißt es im Herbst nur einen kleinen Teil der Nüsse und Eicheln, die es einsammelt. Die meisten versteckt es in Baumhöhlen oder verscharrt es im Boden. Ein gutes Gedächtnis und der Geruchssinn helfen ihm, sie größtenteils im Winter wiederzufinden. Die Grundtechnik des Nüsseknackens ist angeboren; sie wird durch Üben verfeinert.
Sein rundes Nest, das einen Durchmesser von 30-40 cm hat und außen aus abgenagten Zweigen - meistens mit welken Blättern - besteht, wird im Volksmund als "Kobel" bezeichnet. Es ist innen mit Gräsern und Moosen ausgepolstert. Typisch ist der Standort der Eichhornkobel im oberen Drittel des Baumes in einer Astgabel in Stammnähe. Ein Tier hat in seinem Revier oft mehrere Nester, von denen eines im Zentrum des Territoriums gegen Artgenossen verteidigt wird.

Eichhörnchen

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